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Hier sind ein paar Auzüge aus meinem Buch:

 

"Tja, wo fange ich am besten an? Klar, am Anfang, oder etwas später!

Lassen wir die langweiligen Einzelheiten mal beiseite und beginnen im November 2009 nach unserem Umzug von Augsburg auf’s Land. Mein Göttergatte Hermann und ich haben unser Haus in einem kleinen Dorf im Unterallgäu mit Podenco Lee, Kater Merlin und den Bartagamen Emml (ohne e!) und Paul bezogen. Ganz oben am Berg, mit nur wenig Nachbarn und einem tollen Alpenblick, wenn Fön ist. Ringsherum sind nur Wiesen, Felder und Wälder, wie schön!"         

 

                      

    

                                       

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"Und dann plötzlich war sie da! Pepper, zuckersüss und gerade mal vor zwei Wochen aus Spanien angekommen, Die kleine Galga, spanische Windhündin, ca. 3J., schwarz mit weisser Brust!

"Wir holten sie am 31.12.2009 aus Augsburg von einer Pflegefamilie ab und waren begeistert, dass sie während der Fahrt nicht kotzte. Lee, der fast immer kotzt, unterliess dies ebenfalls, um einen guten Eindruck bei seiner neuen Freundin zu hinterlassen. Hoffentlich bleibt das so!"

"Egal, die beiden Windhunde rannten, rannten und rannten, ohne abzuhauen. Ist das nicht toll! Alles gut!
Fast alles, denn Peppl Zuckerschnecke (angeblich stubenrein) strapazierte unsere Nerven sehr, indem sie monatelang immer wieder Pfützen und Haufen im Haus hinterliess. Der Umstand, dass sie dies immer an den selben Stellen tat, machte die Sache nicht lustiger."

         

                                             

       

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... wenn ich schon so viel Liebe, Geduld, Dreck, Zeit, Geld und Wissen in wilde Katzen investiere, kann ich das doch auch beruflich tun. Oder? So entstand die Idee, eine Katzenpension zu eröffnen.
Damit aber nicht jeder dahergelaufene Depp eine Katzenpension betreiben kann, benötigt man eine Erlaubnis vom zuständigen Landrats-und Veterinäramt. Aha!
Die Erlaubnis wird nur erteilt, wenn man die nötigen Räumlichkeiten aufweisen kann, einen tierpflegenden Beruf gelernt hat und viel über Katzen weiss. Ah so!"

                                                  

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„Geht’s im Leben Dir zu gut, dann hol dir einen Malamut!“

 

                                   

                                            

Nein, wir wollen kein Hundebaby, wir wollen nicht jede Nacht mehrmals raus müssen, wir wollen nicht wieder von vorne anfangen, wir wollen......
DIESES SÜSSE HUNDEKIND „FREYA“! Jetzt haben wir den Schlamassel!
Es wird der Tag kommen, an dem wir es bereuen werden, einen Welpen geholt zun haben. Aber die Tage, an denen wir es bereuen werden es NICHT getan zu haben, werden in der Mehrzahl sein!

Am 25.03.2011 war er dann da, der grosse und aufregende Tag. Wie furchtbar muss es für das kleine Hundchen sein, wenn es von seinen Geschwistern getrennt wird!? Die vertrauten Gerüche, Geräusche, Gesichter. Alles wird so neu und fremd sein, mir blutet das Herz, trotz der Freude.

„Jetzt ist der fremde Mann mit der Frau schon wieder da, sie rubbelt mit einer weichen Decke meine Mama und meine Geschwister ab. Hmmm??? Jetzt kommt sie auf mich zu, auf allen Vieren und will mich streich..., neeeee, die schnappt mich!! Nein, nein, nein, ich will aber nicht und in ein solches komisches Ding mit vielen Fenstern, grossen Rollen und offenen Türen will ich erst recht nicht! Knall, brumm, wir bewegen uns rückwärts.

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Eine Autofahrt ist lustig

Lassen sich unsere beiden Langnasen auf der Rückbank das Futter mal nicht durch den Kopf gehen, ist das pures Glück, was die beiden aber nicht davon abhält, ununterbrochen zu Speicheln. Bei der Ankunft sehen dann beide wie begossene Pudel aus, weil sie sich gegenseitig besabbern. Igittigitt!
Alles haben wir versucht, Leckerlis, Globulis, Bachblüten, Pheromonspray, abgedunkelte Fenster usw., aber nix half. Also hilft nur eins: „Lieber Gott, schenk uns Geduld und am besten SOFORT!“
Ich glaube, Gott gibt es gar nicht, oder er ist auf diesem Ohr taub!

Haushalt

Blumentöpfe werden regelmässig umgegraben, oder gleich ganz von der Fensterbank geschupst, Vorhänge werden abgenommen, aber nicht von mir, leere Papiertüten wandern durch das Haus, alles was irgendwo herumliegt, wird als Spielzeug missbraucht, Bilder werden schief zurechtgerückt, wenn sie dabei nicht auf den Boden knallen, Fisi klaut alles was fressbar ist,  Regale werden zum Staubwischen leergefegt, aber auch diesmal wieder nicht von mir! Fortsetzung folgt....

 

21.12.12

Von Juli bis Oktober ist in der Katzenpension Hochsaison. Jessas, so viele Katzen kommen und gehen! In dieser Zeit steht mein Privatleben still. Alles und Jeder kommt zu kurz. Mein Rücken schmerzt, meine Hände werden rau, die Waschmaschine dreht sich wie wild, die Mülltonne läuft über, der Garten wuchert, gemeinsame Abende mit meinen Lieben werden zur Ausnahme. Nur meine „Gäste“ geniessen den Sommer auf dem Land.

Da waren die Ruhigen und Schmusigen, Angriffslustige, die 1 Woche brauchten, bis sie sich endlichzu mir auf das Sofa legten, Bissige, denen ich nicht den Rücken zudrehen durfte, Ängstliche, die ganz schnell zutraulich wurden und Schreihälse und Protestpinkler. Nö du, das brauch ich nicht öfter.
Tag und Nacht wurde inbrünstig miaut, an den Türen genackelt, am Boden gekratzt, in jede Ecke gepinkelt (Gott sei Dank nur im Bad). Herr im Himmel, was für eine Sauerei.
Das hatte zur Folge, dass meine eigenen Katzen anfingen zu rebellieren. Sie hörten und rochen die Gäste und das durfte nicht ungestraft bleiben. Was die können, können wir schon lange! Gesagt gepinkelt!

 

30.01.13

Wie jedes Jahr freue ich mich auf den ersten Schnee, damit ich mit Freya Schlittenfahren kann. Nein, nicht so ein normaler Holzschlitten, nö, es ist ein spezieller Rennschlitten aus Carbon mit Langlaufkufen. Er wiegt nur 5 Kilo und man kann mit nur einem Hund bereits bei der ersten Schneeflocke damit fahren. Toll! Freya freute sich wohl ebenso und konnte es nicht erwarten. Da hat sie sich gedacht, helf ich halt ein bisserl nach, gell.

Leise auf vier Pfoten schlich Freya ins Schlafzimmer, legte sich in mein Bett und sah zum Fenster raus. So schön, Wiesen, Wald, die Wolken ziehen vorbei und, mir ist sooo laaangweilig.
Das Daunenbett vom Fraule ist ja so weich und es riecht so gut. Knabbs, knabber, zieh, rupf, ratsch! Pffff, nies, schüttel und schon schneite es im Schlafzimmer kleine Federn.

 

Fortsetzung folgt!

Wenn Ihnen das Gelesene gefallen hat, dann seien Sie gespannt, wie es weitergeht.

Im Buch sind nicht alle Bilder abgedruckt.